Mittwoch, 15.11.2006 ab 19.00 Uhr

„das nannte man asozial…“
und
„dass so was halt nie wieder passiert…“

3001 Kino - Schanzenstraße 75, Hamburg
Zwei Filme und Veranstaltung zum Konzentrationslager für Mädchen und junge Frauen Uckermark.

Andrea Behrendt, Filmemacherin aus Berlin, hat zwei Filme zum Konzentrationslager für Mädchen und junge Frauen gemacht. Darin interviewt sie Überlebende, begleitet die Arbeit eines FrauenLesbenTransgender Baucamps und wirft Fragen zu den verschiedenen Formen von „Gedenken“ auf. Die Filmemacherin wird bei der Veranstaltung anwesend sein.
Vor den Filmen gibt die Uckermarkgruppe Hamburg eine kurze Einführung ins Thema und stellt ihre Arbeit vor. Im Anschluss an die Filme gibt es die Möglichkeit zu einem Gespräch.
Im Foyer des Kinos ist eine Ausstellung zum Konzentrationslager für Mädchen und junge Frauen zu sehen.
Weitere Infos unter: uckermarkkz@web.de.

Donnerstag, 14.September 2006 - 20h

Filmpremiere: Das Mädchenkonzentrations- und spätere Vernichtungslager Uckermark

im Regenbogenkino, Lausitzer Str. 22, Berlin-Kreuzberg
Vier Filme wollen dieses vergessene Lager, das eigens für Mädchen und junge Frauen errichtet wurde bekannter machen. Ein Haftgrund war die Stigmatisierung als "Asoziale". Dieses Stigma wirkte auch nach Ende des Nationalsozialismus weiter.

siehe auch "mehr..."

21. August - 3.September 2006

Workcamp gegen das Vergessen

TransgenderFrauenLesben Baucamp Uckermark
Herzlich eingeladen sind alle LesbenFrauenTransgender, ob einzelne Personen oder Gruppen, die Lust auf Auseinandersetzung, Diskussion und Arbeit auf dem Gelände, im selbstorganisierten Rahmen haben.
Ziele und Inhalte der Camps sind:
• Das Gelände für BesucherInnen erkennbar und begehbar zu machen
• Informationsmaterial zur Geschichte des Konzentrationslagers Uckermark zu erarbeiten
• Kontakt mit Überlebenden
• Die persönliche und politische Auseinandersetzung mit der faschistischen deutschen Geschichte und ihrer Kontinuitäten
• Beschäftigung mit dem Thema Gedenken
• Öffentlichkeitsarbeit

weitere Infos zu Kosten und Anmeldung hier einzusehen


19. - 23. Juni 2006

Ravensbrück: Erinnerungswege in Ost und West

Fahrradseminar für Frauen, max. Tagestour: 50 km, eigene Fahrräder müssen mitgebracht werden
organisiert durch: Lerke Scholing (Neue Gesellschaft) und Karin Schönewolf (DENKtRÄUME)

Bereits ab 1934 begannen die Nazis in dem kleinen preußischen Dorf Ravensbrück, nahe dem mecklenburgischen Fürstenberg, mit den Planungen für ein Frauenkonzentrationslager. Ravensbrück war ein sogenanntes Schutzhaftlager für zehntausend Frauen aus Deutschland und den von der Wehrmacht okkupierten Ländern. Sie wurden hierher verschleppt, weil sie sich dem NS-Regime bzw. der Besatzung widersetzten oder nicht in das Bild einer vermeintlichen "Volksgemeinschaft" passten.
Wir lernen Biografien von Ravensbrückerinnen kennen, begegnen Zeitzeuginnen und den Lebenswegen von Künstlerinnen aus Ravensbrück. Wir besuchen die Gedenkstätte, sprechen mit Historikerinnen und diskutieren über Kontinuitäten.
Wir setzen uns auseinander mit dem sogenannten "Jugendschutzlager" Uckermark, das in der Nähe liegt. Veränderungen in der Gedenkkultur nach 1989 ist ein weiteres Thema.
Ein Besuch des Brigitte-Reimann-Literaturhauses in Neubrandenburg beinhaltet auch ein Annäherung an diese Schriftstellerin aus der ehemaligen DDR.
Wir wohnen in einer kleinen Pension in Fürstenberg, die direkt an der Havel liegt.
Es gibt viel Raum für Gespräche.

Lerke Scholing
- Studienleiterin -

Die Neue Gesellschaft e.V.
Vereinigung für politische Bildung
Osterstraße 58
20259 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 - 41 35 - 37 96
Fax: +49 (0) 40 - 45 35 94
Email: Scholing@die-neue-gesellschaft.de
Internet: www.die-neue-gesellschaft.de

Kostenbeitrag: 320 Euro, max. Teilnehmerinnenzahl: 14
(Leistungen: Hin- und Rückreise mit dem Zug nach Neustrelitz (Fahrradtransport inkl.), Unterkunft in einer Pension im DZ, EZ nur sehr begrenzt vorhanden, Vollpension, Programm)

23.4.2006 Gedenkveranstaltung : 61. Jahrestag der Befreiung

 

 


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